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Feldsteinmauer in Neugrimnitz
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Wir starten in Joachimsthal, im Herzen der Schorfheide und gleichzeitig dem Ausgangspunkt für Führungen in den Geopark "Eiszeitland am Oderrand". Zunächst gibt es eine kurze Einführung in der Schorfheide-Info. Von da aus geht es auf ruhiger Landstraße und idyllischem Waldweg entlang des Nordufers des Grimnitzsees bis wir zur so genannten Blockpackung Sperlingsherberge kommen.
An dieser Stelle türmten die Gletscher die Gesteinsmassen als Endmoräne auf. Die zahlreichen Findlinge wurden von der örtlichen Bevölkerung als Baumaterial verwendet und sogar bis nach Berlin verkauft. Reste des ehemaligen Steinabbaus und der eiszeitlichen Ablagerungen sind noch heute sehr gut sichtbar. Gleich in der Nähe befindet sich eine Sand- und Kiesgrube. Von dem Aussichtspunkt aus haben wir einen guten Blick auf die noch aktiven Abbautätigkeiten.
Weiter geht es über Neugrimnitz nach Althüttendorf, wo wir bei einem Abschlusspicknick an der Naturbeobachtungsstation die Tour ausklingen lassen. Hier besteht auch die Möglichkeit, die Vogelwelt am und auf dem Grimnitzsee zu beobachten. Schließlich geht die Fahrt zum Bahnhof Althüttendorf bzw. bei Bedarf zurück nach Joachimsthal (ca. weitere 5 km).

Beide Bahnhöfe erreichen Sie mit der ODEG (Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft) von Eberswalde aus. Ein Fahrradtransport ist möglich.
Radtour vom Urstromtal zur Grundmoräne
Pimpinellenberg
Auf dieser Radtour durchfahren wir eine komplette glaziale Serie vom Urstromtal über Sander und hügelige Endmoräne zur Grundmoräne. Abwechslungsreich ist das Relief und die Landschaft. Die Gletscher hinterließen stets diese typische Abfolge von Landschaftselementen, welche auch der Laie hier zwischen Eberswalde und Chorin deutlich erkennen kann.
Die Tour führt auf dem Treidelweg entlang des Finowtales zunächst zum Schiffshebewerk. Dann folgen wir den Hängen und Abbruchkanten der Endmoräne bis zum Pimpinellenberg. Dort eröffnet sich Ihnen ein weiter Blick in das flache Urstromtal.
Nach einem Anstieg gelangen wir bald in die Grundmoräne. Wir legen eine kurze Pause am Großen Stein von Neuendorf ein. Diesen 66t schweren Granitfindling transportierte das Eis einst bis aus Schweden hierher. Weiter geht es zum Kleinen Rummelsberg, von wo aus Sie einen beeindruckenden Blick auf den Parsteinsee haben; ein zurückgebliebener Eisblock, der abschmolz und den heutigen Badesee bildet.
Wir erreichen dann das Ökodorf Brodowin, wo Sie bei Bedarf den Hofladen besuchen oder sich bei einem Essen im Restaurant stärken können. Ein Waldweg führt uns schließlich zum Bahnhof Chorin oder auf Wunsch zurück nach Eberswalde (ca. weitere 10 km).
Geführte Bustour entlang der Märkischen Eiszeitstraße
Soll in der Grundmoränenlandschaft
Für diese Tour nutzen wir die insgesamt 340 km lange Ferien- und Erlebnisroute "Märkische Eiszeitstraße" auf der Strecke zwischen Angermünde und Eberswalde. Am Anfang fahren wir durch die landwirtschaftlich geprägte Grundmoränenlandschaft bis wir zum Geologischen Garten in Stolzenhagen gelangen. Dort erhalten Sie einige einleitende Informationen zum Thema Eiszeit und können die Fossilienausstellung sowie den Findlingsgarten besuchen.
Auf der weiteren Fahrt sehen wir rechts und links mehrere Sölle, Reste von ehemaligen Toteisblöcken, die heute wertvolle Feuchtbiotope und Wasserspeicher zwischen den Getreidefeldern darstellen. Wir machen einen kurzen Stopp am Großen Stein von Neuendorf, ein 66t schwerer Granitfindling aus Schweden.
Weiter geht es in Richtung Oderberg, wo wir die hügelige, bewaldete Endmoräne durchbrechen und ins Urstromtal gelangen. Vom Aussichtspunkt Liebenstein haben Sie dann einen wundervollen Blick auf die gesamte glaziale Serie und damit die Strecke, die wir zurückgelegt haben. In Eberswalde endet die Tour.
Geführte Bustour ins Zentrum des Geoparks
Sand- und Kiesgrube Althüttendorf
Wir treffen uns in Chorin, wo anhand einer Anschauungstafel die Eiszeitlandschaft und der Geopark vorgestellt werden. Zur Einstimmung fahren wir zum Kleinen Rummelsberg, welcher einen weiten Blick in die Umgebung für Sie bereit hält. Von hier aus sehen wir die typische Landschaft wie sie die Gletscher hinterließen: Grundmoräne, Endmoräne, Sander, Urstromtal.
Nun geht es in das Zentrum des Geoparks. Eine kurze Wanderung führt uns zum Aussichtspunkt der Sand- und Kiesgrube Althüttendorf. Hier wird noch heute abgebaut, was die Gletscher vor zehntausenden Jahren von Skandinavien herantransportierten.
Schließlich gehen wir weiter zur so genannten Blockpackung Sperlingsherberge. An dieser Stelle türmte einst das Eis riesige Gesteinsmassen auf. Der Abbau der Findlinge trug wesentlich zur Entwicklung der Region bei und verlieh der Gegend durch die zahlreichen Feldsteinkirchen, -mauern, -häuser und -straßen ihre charakteristische Eigenart. Zeugnisse des Steinabbaus sind noch heute sichtbar.
Wir treten die Rückfahrt nach Chorin an.
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